Pfarrprovisor Richard Weyringer

Priesterlicher Mitarbeiter Simon Weyringer

Ich möchte mich kurz vorstellen. Wie euer Pfarrer Richard bin ich in Sighartstein in Neumarkt am Wallersee aufgewachsen. In unserem Haus lebten 14 Familienmitglieder und so ging es sehr lebendig zu. Auch der Glaube spielte eine wichtige Rolle, besonders für meine Oma und meinen Vater. Nach der Firmung hat sich mein Glaube und meine Beziehung zu Christus vertieft. Im Nachhinein betrachtet, meine ich, dass Gott mich in dieser Zeit erstmals zum Priestertum gerufen hat. Es war ein großes Glück für mich, dass ich in den folgenden Jahr en den Weg als Christ gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinem Onkel Richard und auch anderen Verwandten und Freunden gehen konnte. Im Anschluss an Matura und Präsenzdienst habe ich Malerei und Theologie in Wien studiert, bin schließlich in das Priesterseminar in Salzburg eingetreten und wurde 2008 zum Diakon und 2009 zum Priester geweiht. Als Diakon verbrachte ich ein Jahr in Fuschl und Strobl, um dann als Kooperator in den Oberpinzgau nach Neukirchen, Wald und Krimml zu gehen, wo nun mein Bruder Ruben mit seiner Familie lebt und als Pastoralassistent arbeitet.

 

Nach der Kooperatorenzeit bin ich im Auftrag von Erzbischof Kothgasser zum Bibelstudium nach Rom gegangen. Die Bibel hatte mich schon seit sehr langer Zeit fasziniert und so war es eine große Freude, die Bibel intensiver studieren zu können. In meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich mit dem Buch Deuteronomium, dem fünften Buch des Alten Testaments.

 

Priesterlicher Mitarbeiter Daniel Kretschmar

Mit diesen Zeilen darf ich mich Ihnen vorstellen. Geboren 1980 in Offenbach/Main habe ich von 1999 bis 2004 Kirchenmusik A an der Musikhochschule in Frankfurt und danach von 2005 bis 2010 Theologie an der Johannes Gutenberg-Univerität Mainz und der PontiOiciaUniversità Gregoriana in Rom studiert. 2011 weihte mich der Erzbischof von Vaduz, Msgr. Wolfgang Haas, in Rom zum Priester. Von Dezember 2010 bis Oktober 2011 war ich in Stuttgart tätig, bevor mich die Vorsehung nach Salzburg führte. Diese Stadt ist mir von Urlauben seit meiner Kindheit bekannt und es war ein Wechsel in ein vertrautes Umfeld. Salzburg ist mir über all die Jahre zur zweiten Heimat geworden und ich freue mich, hier weiter tätig sein zu können. Acht Jahre lang wirkte ich an St. Sebastian und seit September 2019 bin ich u. a. in St. Blasius tätig. Nun hat mich der Hwst. Herr Erzbischof gebeten, bis zum kommenden September in Hallwang mitzuarbeiten. Neben den verschiedenen seelsorglichen Aufgaben beende ich gerade mein Lizentiat in Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, dem das Doktorat im gleichen Fach folgen wird. Mein Primizspruch ist dem Buch Nehemia entnommen und lautet: „Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke“ (Neh 8, 10). Mit der Erkenntnis, dass Gott mich zum Priester beruft, änderte sich alles. Seit den ersten Tagen meines Seminaraufenthaltes begleitete mich dieser Vers, weil die Entscheidung für das Priestertum die beste war, die ich in meinem Leben getroffen habe. Gott selbst ist unsere Freude und wenn wir in Ihm leben, kann es nichts geben, was uns aus dieser Freude herausbringen kann. Aus ganzem Herzen kann ich sagen, dass das Priestertum in jeder Lebenslage tiefe Freude schenkt, weil der Herr mich trägt und leitet. Dies durfte ich immer wieder erfahren und es hat mich zutiefst geprägt. So freue ich mich auf die unterschiedlichen Begegnungen in der kommenden Zeit und bin gespannt auf die unterschiedlichen Anknüpfungspunkte. Einige konnte ich schon kennenlernen, andere werden bestimmt dazukommen. Sicher gibt es viele Anliegen, seien es Freuden oder Sorgen oder einfach Rat. Wo es mir möglich ist, helfe ich gerne weiter und stehe jedem zur Verfügung. Und ich bitte Gott, dass Er alles mit Gnade erfülle und jeden Einzelnen so formt, wie Er es vorherbestimmt hat. Gott ist Mensch geworden und Er möchte in uns neu geboren werden, damit wir Anteil erhalten am göttlichen Leben und das Ziel erreichen, zu dem wir berufen sind: den Himmel in der beseligenden Anschauung Gottes.

 Pfarre Hallwang

Kirchenstraße 1

5300 Hallwang

 

0662 - 8047 814010